Backen zum Weihnachtsfest

weihnachtliche Rezepte


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Pikante Ausstecherle

From: dagmar - 21.December 2011, 7:24 pm  

Nun ist aber nicht jede-/r Freund von Süßem bzw. irgendwann kommen die Gelüste nach etwas herzhafterem.

Warum nicht also pikante Ausstecherle herstellen? Einfach und schnell aus gekauftem Blätterteig. Entweder ausrollen oder auftauen - je nach Packungsbeschreibung.Bestreut mit Mohn oder Sesam und dann ca. 8 Minuten bei Umluft im Herd bei 180 Grad gebacken ist ein super pikantes Weihnachtsgebäck auf dem Tisch.

Super schmeckt es auch mit Mozarella Käse, jedoch verliert die Optik dabei weil die Formen nicht mehr zu erkennen sind, leider….

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Mohnrolle

From: dagmar - 05.December 2011, 5:09 pm  

Ganz super ist sie geworden, diese Mohnrolle, die ganz schnell “vertilgt” worden war. Schneller als ich sehen konnte :-)

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben. In lauwarmer Milch die Frischhefe auflösen und dem Mehl zugeben. Salz, zerlassene Butter oder Margarine, das Ei hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Bei mir werden Hefeteige grundsätzlich vom Brotbackautomaten geknetet.

Den Teig an einem warmen Ort nochmals gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Dann nochmals gut durchkneten.

Entweder fertige Füllung verwenden o d e r:
Für die Füllung Mohn, zerlassene Butter, Zucker, Eier und Mandeln vermengen. Das feingewürfelte Zitronat, die gewaschenen gut abgetropften Rosinen (bei mir getrocknete Aprikosen) zufügen und alles zu einer geschmeidigen Masse verrühren.

Den Teig zu einem Rechteck von ca. 35 x 40 cm ausrollen und die Füllung gleichmässig darauf streichen. An den Seiten jeweils ca. 2 cm frei belassen. Die Ränder an den kürzeren Seiten etwas einschlagen. Die Mohnrolle von der längeren Seite her beginnen aufzurollen.

Die Rolle auf ein gefettetes Backblech (oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech) legen und an einem warmen Ort nochmals gehen lassen, bis sich das Volumen sichtlich vergrößert hat.

Dann die Rolle der Länge nach etwa o,5 cm tief einschneiden, mit Dosenmilch bestreuen und in den vorgeheizten Backofen schieben.

Eine Backzeit von ca. 40 Minuten
Die Temperatur bei Strom 150 - 175 Grad
die Temperatur bei mir und Heißluft 160 Grad
Gas Stufe 2 - 3

Für den Guß - ich mag es nicht und somit erledigt sich das für mich - Puderzucker sieben und mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Damit das noch heiße Gebäck bestreichen und zum Schluß mit gehobelten Mandeln bestreuen.

Zutaten für den Teig:
275 gr Mehl
20 gr Frischhefe
75 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
75 gr Margarine oder Butter
1/5 l Milch, evtl. etwas mehr

Zutaten für die Füllung:
Wenn’s schnell gehen soll eine Fertigmischung

ansonsten
250 gr gemahlenen Mohn
150 gr Butter oder Margarine
150 gr Zucker
2 Eier
25 gr gemahlene Haselnüsse (ich nehme immer Mandeln)
100 gr Zitronat
75 gr Rosinen (ersetze ich immer durch getrocknete Aprikosen)
2 Tropen Bittermandelöl (lasse ich weg)
Dosenmilch zum Bestreichen

Für den Guß:
Puderzucker, Zitronensaft und einige Mandelblättchen bzw. gehobelte Mandeln

Quelle: Köstliche Weihnachtsbäckerei von Klingel ausgesucht
ausprobiert und getestet in der Dr. Oetker Versuchsküche

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Schokoladenlebkuchen

From: dagmar - 03.December 2011, 6:07 pm  

Ganz super geworden mit ganz tollem Geschmack sind diese Schokoladenlebkuchen. Wobei ich für die Zukunft die Küchenmaschine zu Hilfe nehmen werden zum zerkleinern von Datteln, Rosinen oder Aprikosen. Nach dem Backen habe ich bemerkt, dass die Optik so viel feiner gewesen wäre.

Bei einem Backversuch, nur ein paar Tage später, weil diese Lebkuchen so super geschmeckt haben, war es klar ersichtlich. Auch war es durch die, nun viel kleineren, Aprikosen und Datteln, besser den Teig auf den Oblaten zu verteilen. Es sah einfach “sauberer” aus.

Aber wie heisst es so schön: Nicht zur Strafe, nur zur Übung…

Die Eiweiße werden mit dem Salz steif geschlagen, der gesiebte Puderzucker wird untergerieselt und dickschaumig geschlagen.

Die Mandeln, die Zartbitterschokolade, die Rosinen (bei mir alternativ die getrockneten Aprikosen) zur Schaummasse geben. Wobei wie schon eingangs gesagt, ich würde in Zukunft die Früchte in der Küchenmaschine zerkleinern und nicht “nur” kleinschneiden.
Speisestärke darüber geben und alles vorsichtig unterheben.

Den Teig ca. 1 cm dick auf die Backoblaten streichen, auf ein Backblech setzen und im auf 160 - 170 Grad vorgeheizten Backofen 15 - 20 Minuten backen, herausnehmen und auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

Die Zartbitterkuvertüre nach Anleitung zubereiten und die Lebkuchen damit überziehen.

Je nach Wunsch auch noch weiße Schokolade schmelzen, bzw. weiße Schokoladenglasur und mittels einer Tülle oder Gebäckspritze der feinsten Möglichkeit Muster auf die Schokoladenlebkuchen spritzen.

Die Glasur vollständig trocknen lassen und die selber gebackenen Schokoladenlebkuchen bis zum Verzehr in einer Plätzchendose aufbewahren.

Sinnvoll wäre es beim “Lagern” zwischen die Schichten Pergamentpapier oder Butterbrotpapier zu legen. Das verhindert ein zusammenkleben der Schokolebkuchen.

benötigte Zutaten für den Teig:
2 Eiweiß und 1 Prise Salz
160 gr Puderzucker
100 gr geriebene Mandeln
50 gr geriebene oder geschmolzene Zartbitterschokolade
50 gr Rosinen, bei mir getrocknete Aprikosen
50 gr Datteln
50 gr Speisestärke
sowie runde, große Oblaten mit einem Durchmesser von 70 mm

Zutaten für die Glasur:
200 gr Zartbitterkuvertüre, nach Wunsch auch weiße Schokoladenglasur
- ich persönlich schmelze Zartbitterschokolade und füge eine kleine Note Pflanzenfett oder Margarine hinzu

Quelle:
Großmutters Weihnachtliche Küche, Garant Verlag

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Zimtkipferl

From: dagmar - 28.November 2011, 7:43 pm  

Das gesiebte Mehl mit dem Zucker, den gemahlenen Mandeln bzw. Haselnüssen und dem Zimt vermischen.
Die Butter, das Ei und das Vanillearoma (bei mir der Vanillezucker) hinzugeben und das ganze zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank zwei Stunden ruhen lassen, ich habe das über Nacht getan.

Den Teig herausnehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu 1 cm dicken Rollen formen. Von den Rollen 10 cm lange Stücke abschneiden und diese zu Hörnchen/Kipfeln formen bzw. biegen. Ich selber habe portionsweise Teig entnommen, einzeln gerollt und zu Zimtkipfeln gebogen.


Die Kipfl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen 8 - 10 Minuten backen, bei mir waren es 12 Minuten.

Den Puderzucker und Kristalzucker mit dem Zimt mischen und die Kipfl sofort nach dem Backen darin wälzen. Ich selber habe, damit nicht zu viele Gebäckteile brechen, eine kleine Schüssel genommen, in welche ich das einzelne Gebäckstück gelegt habe. Somit konnte ich das “Schüsselchen” leicht schütteln und das Kipfl dadurch bestäuben.
Meine Mutter nahm früher eine große Schüssel legte die Kipfl ein und wälzte sie. Etwas Druck zuviel von ihr und es ist gebrochen. Wenn ich dezent das Schüsselchen bewege muss das arme Kipfl nicht noch mit meiner überschüssigen Kraft kämpfen.

Danach zum auskühlen auf ein Kuchengitter legen und bis zum Verzehr in einer Plätzchendose aufbewahren.

Zutaten für den Teig:
200 gr Mehl (ich nehme Type 550, die weniger bricht)
50 gr Zucker
100 gr gemahlene Mandeln (im Originalrezept sind es 80 gr Haselnusskerne - die aber “ranzig” werden könnten)
1 TL Zimt
150 gr Butter
1 Ei
2 Tropfen Vanillearoma - die ich durch ein Päckchen Vanillezucker ersetzt habe

Zutaten zum Wälzen:
25 gr Puderzucker
25 gr Kristallzucker
1 TL Zimt

Quelle:
Großmutters Weihnachtliche Küche, Garant Verlag

Roter Früchtepunsch

From: dagmar - 28.November 2011, 6:33 pm  

Ganz viele Effekte gibt es bei oder durch diesen leckeren, fruchtigen Punsch:
Früchtetee stärkt Magen-Darm-System und Leber.
Zimt bzw. Glühweingewürz vertreibt Kälte und sorgt für gute Fließeigenschaften des Blutes.
Kardamom stärkt das Magen-Darm-System und die Lunge.

Den Früchtetee und das Glühweingewürz mit kochendem Wasser übergießen. Das Ganze ca. 5 Minuten ziehen lassen. Den Saft mit dem Aufguß mischen und alles zuckern. Den Punsch anschließend heiß servieren. Passt ganz super zu weihnachtlichem Gebäck.

Zutaten:
3 Beutel Früchtetee
1 Beutel Glühweingewürz
100 ml stilles Mineralwasser
400 ml roter Multivitaminsaft
2 EL Rohrzucker

Quelle:
EDEKA - Diese Woche
Ausgabe 48/2011

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Bisher habe ich bei meinem Spritzgebäck immer die Eiweiß mit verbacken, da ich zumeist auf die “Schnelle” nicht wusste, was ich aus den Eiweißen herstellen soll. Mittlerweile kann ich mich hier selber zurecht suchen und die passenden Ergänzungen “fabrizieren”. Dieses Mal habe ich mich für Schokoladenlebkuchen entschieden - denkbar wären aber auch die verschiedenen Makronenarten, den auch hier wird im Regelfall immer Eiweiß steif geschlagen und verwendet.

Die Butter schaumig rühren und nach und nach Zucker, Eigelb und Zitronenschale unterrühren. Das mit Backpulver gemischte Mehl sieben und eßlöffelweise zusammen mit der Milch unter die Masse rühren.

Bevor das Mehl ganz untergearbeitet ist kann der Teig recht fest werden, dann wird der letzte Rest des Mehles untergeknetet.

Ich selber habe den Teig eine Nacht im Kühlschrank liegen gehabt bevor ich mit dem Fleischwolf mein Spritzgebäck mit den Aufsätzen gedrückt habe.

Ich persönlich habe dieses Gebäck in meinem Holzofen bzw. Beistellherd gebacken, bei rund 170 Grad und ca. 15 Minuten. Es ging super und ich musste das Gebäck nicht abdecken, damit es nicht schwarz wird (was im Holzofen öfters der Fall sein kann).

Gebacken wird im Regelfall immer rund 15 Minuten, bei Strom mit 175 - 200 Grad und im Gasherd 5 Minuten bei Stufe 3-4 vorheizen und dann, ebenfalls bei 3-4, nochmals bei Stufe 3-4 ebenfalls 15 Minuten backen.

Beim Guß habe ich nicht, wie im Originalrezept Puderzucker mit Kakao gemischt und mit 1 1/2 EL heißem Wasser glatt gerühert. Die Butter zerlassen  und noch heiß unterrühren. Das Gebäck würde dann an einer der SChmalseiten mit dem Guß bestrichen werden.

Ich habe es mir diesmal einfach gemacht und Kuvertüre verwendet (was aber ein Fehler war ;-)

Zutaten:
250 gr Butter oder Margarine
250 gr Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
abgeriebene Schale einer ungespritzten Zitrone (ich habe einige Spritzer Zitronensaft verwendet)
500 gr Mehl - bei mir Type 550
2 gestrichene TL Backpulver
gut 1 EL Milch

Zutaten für den Guß:
100 gr Puderzucker
20 gr  Kakao
50 gr  Butter

Quelle:
Klingel Versand “Köstliche Weihnachtsbäckerei”
Alle Rezepte wurden in der Dr. Oetker Versuchsküche erprobt

Sollte Schokolade einen Grauschimmer besitzen, der aussieht wie ein weißer Schimmer, so handelt es sich “nur” um die austretende Kakaobutter.

Bei zu hohen Temperaturunterschieden, Einkauf bei hohen Graden und Lagerung im Kühlschrank (was bei mir ähnlich war, im warmen November eingekauft als Kuvertüre für die Weihnachtsbäckerei) schimmerte mir nach 2 Wochen - und noch längerer Haltbarkeit ein Grau entgegen.

Auch bei längerer zu warmer Lagerung kann uns das passieren: Bei Lagerung über 25 Grad: Denn dann wandern die Fettmoleküle an die Oberfläche, wo sie wieder kristallisieren - ein “Fettreif” entsteht. Licht wird durch diese Kristallschicht anders reflektiert: Die Schokolade erscheint weiß bis grau. Sie ist aber in der Regel noch essbar.
p.s.:
Als Glasur für einen Kuchen kann man/frau jede Schokolade nehmen. Einfach einen kleinen Teil Biskin oder anderes Pflanzenfett zusetzen. Dadurch wird die Fließfähigkeit verbessert und auch Kuvertüre wird dann beim Anziehen nicht grau :-)

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Adventskranz

From: dagmar - 25.November 2011, 3:01 pm  

Woher kommt der Adventskranz? Vermutlich geht seine Bedeutung auf den „Ringzauber“ zurück. Grüne Kränze oder Kränze aus geflochtenem Stroh brachten Seegen und sollten Unheit abwehren von allem, was grün ist und Frucht tragen soll.Zusätzlich umwand man diese Zauberkränze mit goldenen und roten Bändern, da rot und gold als Farbe für Licht und Leben stehen.

Aus dem heidnischen grünen Kranz hat der Hamburger Johann Heinrich Wichern, Begründer der Inneren Mission und des Rauhen Hauses, den Adventskranz gemacht und mit 28 Kerzen geschmückt.

Zuerst wurden die Adventstage nur mit Kerzen gefeiert. Ursprünglich um die Mittagszeit, mittlerweile aber in den Abendstunden, wurde eine Kerzenandacht gehalten. Es ist überliefert, dass die Kinder immer fragten, wie lange es noch bis Weihnachten sei und so die Idee des “Tage zählens” entstanden ist.

1860 wurde von einem Architekten und Freund Wicherns ein Holzreifen von zwei Metern Durchmesser hergestellt. Dieser wurde mit Zweigen und Kerzen geschmückt. Innerhalb von 40 Jahren verbreitete sich diese Sitte in ganz Norddeutschland. Während es sich ursprünglich um einen Kranz mit 28 Kerzen handelte wurde die Kränze kleiner und handlicher und hatten bzw. haben nur noch vier Kerzen.
Adventskranz mit Elch
Mein, etwas anderer, Adventskranz :-)

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Zimtkarten

From: dagmar - 24.November 2011, 8:44 pm  

Das wäre fast schief gegangen: ein super Backbuch mit tollen Rezepten, schon ganz viele habe ich ausprobiert. Aber: der Teig der Zimtkarten war alles andere als ein Knetteig. Ich habe mich dann schnell an die Suchmaschinen gewagt um wenigstens ein ähnliches Rezept zu erhalten um die Mengen “irgendwie” angleichen zu können.

Als ich recherchierte stellte ich fest, in meinem Buch wurden 2 Eier auf selbige andere Zutaten verwendet. Bei anderen Mengen, die im Verhältniss passten, waren es nur 2 Eigelb.

In der Verarbeitung und dem Geschmack kein Abbruch - sehr wohl aber in der Konsistenz des Teiges.

Meine ca. Mengen, als es geglückt war und der Teig ein Knetteig wurde
460 gr     Mehl
125 gr     Butter
300 gr     Zucker
200 gr     gemahlene Mandeln
3  kleine Eier
4 TL Zimt
1 Msp. Nelkenpulver

ebenso Nüsse und/oder geschälte Mandeln zum Verzieren

1 Eigelb (separat von den 3 Eiern des Teiges) und 3 EL Sahne verquirlen für den Deckel der Karte, auf den dann -bei mir- Mandeln aufgelegt wurden.

Zubereitung
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig kneten und eine halbe Stunde ruhen lassen. Danach sehr dünn auswellen. Mit Eiklar bestreichen, in Rauten schneiden, mit Nüssen oder Mandeln belegen und die Plätzchen bei 160° ca. 15 Minuten backen. Ich selber hatte leider kein Schneiderrädchen für die gezackten Ränder und habe ein Plastikdöschen mit länglicher Form verwendet.

Falls die Konsistenz des Teiges nicht so super ist, etwas Zucker und Mehl zufügen.

Santa Lucia

From: dagmar - 24.November 2011, 4:34 pm  

Der 13. Dezember ist der Tag von Santa Lucia.Bis ins 16. Jahrhundert galt die vorausgehende Nacht als die längste des Jahres, mit Lucia begann die Zeit des Lichtes.

Auf eine ganz besondere Art wird dieses Fest in Schweden begangen. Ein Mädchen, in weiß gekleidet - sie heisst dann Lussibrud, Lucienbraut - trägt einen Kranz auf dem sich brennende Kerzen befinden auf dem Kopf und weckt in der Familie die Schlafenden und bringt ihnen Gebäck. Erstmals in den Historien erschien 1780 dieser Brauchtum
In überwiegend katholischen Regionen gibt es auch in Deutschland den Brauch, dass ein Mädchen in weiß mit einem Lichterkranz in eine dunkle Kirche tritt und Helligkeit dadurch verbreitet.
Auch in Deutschland gibt es heute, bevorzugt in katholischen Gegenden, den Brauch, daß ein weißgekleidetes Mädchen mit dem Lichterkranz in die dunkle Kirche kommt und einen Glanz verbreitet.

Lucia lebte in Syrakus ( vielleicht bekannter als Syracuse) zur Zeit der Christenverfolgungen als Christin unter Diokletian. Nachdem ihr die hl. Agathe von Catania erschienen war ließ sie sich taufen.
Sie versorgte Christen mit Nahrungsmitteln, damit sie die Hände zum tragen frei hatte trug sie den Licht spendenden Kerzenkranz auf dem Kopf. Ihr Verlobter war von ihrem Wunsch Nonne zu werden wenig angetan und zeigte sie an, was in der damaligen Zeit zur Hinrichtung führt.e. So sollte sie nun von Ochsen zu Tode geschleift werden, jedoch die Tiere weigerten sich, auch nur einen Schritt zu gehen, und daß, obwohl sie gequält wurden um sie endlich in Bewegung zu bringen.

Ein Menschlein beendete dann die Tat - sie wurde für ihren Glauben erstochen. Speziell in Italien gibt es viele Denkmäler und Heiligenfiguren, die Santa Lucia zeigen.

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